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Psychosomatische Pflege

Die Aufgabe des Pflegedienstes

Im Rahmen unserer psychosomatischen Bezugspflege werden Patientinnen und Patienten während ihres Klinikaufenthaltes von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflegedienstes im Sinne eines 24-Stunden-Netzwerkes begleitend unterstützt. Pflegegespräche, deren Inhalte an Therapie- und Pflegezielen ausgerichtet sind, sowie die ständige Präsenz und Kontaktbereitschaft der Pflegekräfte im Bezugspflegesystem bilden den Rahmen.

Die einer Patientin oder einem Patienten zugeordnete Bezugspflegeperson ist als Mitglied des Behandlerteams erster Ansprechpartner für Fragen und Anliegen, die das Befinden der Patientinnen und Patienten wie auch Organisationsabläufe des Klinikalltags betreffen.

Entsprechend unseres Pflegeleitbildes verstehen wir die Pflege als individuelle und fachlich kompetente Begleitung der Patientinnen und Patienten im Alltagsgeschehen und in ihrem therapeutischen Prozess.


Bezugspflege

Das Kernstück der pflegespezifischen Angebote ist die Bezugspflege, welche die kontinuierliche Arbeit in und an der Beziehung in den Mittelpunkt stellt. Die klare und eindeutige Zuordnung zu einer für die Dauer des Aufenthaltes gleich bleibende Bezugsperson sowie transparente Vertretungsregelungen unterstützen den Halt gebenden Rahmen.


Morgenkontakt und Abendkontakt

Durch verbindliche kurze Gesprächskontakte - Morgenkontakt und Abendkontakt - wird ein kontinuierliches, den Klinikalltag strukturierendes Beziehungsangebot hergestellt. Es bietet Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, ihre aktuelle Befindlichkeit einzubringen, der Bezugspflegeperson bietet es die Möglichkeit zu erfassen, wie es den Patientinnen und Patienten momentan geht und einzuschätzen ob im Laufe des Tages weitere Maßnahmen eingeleitet werden sollen.

Der Abendkontakt ist ausgerichtet auf die bevorstehende Nacht und soll schwerpunktmäßig Sicherheit vermitteln und auf die Patientin und den Patienten beruhigend einwirken.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegdienstes sind durch diese regelmäßigen Kontakte auch in besonderer Weise in der Lage, Erfahrungen und Beobachtungen im Hinblick auf das Erleben und Handeln unserer Patientinnen und Patienten in das therapeutische Team einzubringen.

Weitere wichtige Handlungen im Rahmen der Bezugspflege

  • Pflegegespräche
  • Kriseninterventionsgespräche
  • Struktur- und Haltgebende Kurzkontakte
  • Motivationsunterstützung
  • Anwendung "Wohltuender Maßnahmen" im Rahmen der Gesundheitsförderung (Aromaöle/-düfte, Bäder)
  • Anwendung von Pflegeanamnese und Pflegeplanung zur Abbildung des Pflegeprozesses im Therapieverlauf